Das Schweizer Fernsehen ist zufrieden mit seiner Leistung im Jahr 2007. Stimmt das? Deine Meinung ist gefragt.
Heute präsentierte Fernsehdirektorin
Ingrid Deltenre die Jahresbilanz 2007 und der Ausblick auf das Jahr 2008 des Schweizer Fernsehens.

In einer Pressemitteilung schrebt das Schweizer Fensehen u.a.:
"Im Jahr 2006 ging beim Schweizer Fernsehen eine ganze Reihe etablierter Formate, insbesondere im Bereich aktuelle Information, inhaltlich und optisch überarbeitet auf Sendung. 2007 endete diese Relaunchphase mit der Inbetriebnahme des neuen Sportstudios. Zudem stärkte SF den Hauptabend sowie die Wirtschaftskompetenz und verfolgte insgesamt sechs inhaltliche Stossrichtungen: mehr Qualität und Tiefgang, höhere Aktualität in der Kultur, stärkere Zuschauerbindung durch Unterhaltung, mehr Kreativität und Emotionalität im Sport, besseres Angebot für Kinder und Jugendliche, stärkere Interaktivität und Integration (...) Dass die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Imagestudie 2007 dem Schweizer Fernsehen in allen Sparten noch bessere Qualitätsnoten gaben als bereits im Vorjahr, bekräftigt die konsequente Programmstrategie."
Nun, die Imagestudie kann auch anders bewertet werden, siehe Blog vom 28. November 2007.
Das Schweizer Fensehen schreibt u.a. weiter:
"Ein gewaltiger Informationsschwerpunkt waren 2007 die National- und Ständeratswahlen: SF berichtete unter dem Motto «Entscheidung 07» umfassend und offerierte unabhängige Entscheidungshilfen und Hintergründe sowie topaktuelle Resultate und fachkundige Analysen.
Für den gezielten Ausbau der Wirtschaftskompetenz stehen neben «SF Börse» die elfteilige Doku-Serie «Start up – Der Weg zur eigenen Firma» und das Magazin «ECO», das einem wirtschaftsinteressierten Publikum ökonomische Aktualität, Hintergründe und Zusammenhänge nahe bringt. «Einstein» berichtet alltagsnah über aktuelle Themen und Phänomene aus der Welt des Wissens. Unter dem Label «SF Wissen» wurden die Bereiche Wissen und Bildung auch im Internet verstärkt, mit mittlerweile über 100 Dossiers zu ausgesuchten Themen.
Zahlreiche eigenproduzierte Dokumentationen (etwa «DOK», «Reporter», «Sternstunden») widmeten sich brisanten gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen; Serien wie «Bergretter» oder «Pfahlbauer von Pfyn» lieferten packende dokumentarische Bilder."
Na ja, packend waren die Pfahlbauer nicht, siehe Blog vom 14. August 2007.
Und weiter das Schweizer Fensehen, Zitat:
"In der Unterhaltung sorgte neben den Show-Events «MusicStar» und «Die grössten Schweizer Hits» eine bunte Palette von Neuerungen für Emotionen und Zuschauernähe. Das Label «SF bi de Lüt» mit den Eigenentwicklungen «Ein Ort nimmt ab», «Heimspiel» und «Landfrauenküche» erwies sich als Erfolgsrezept. Ebenso etabliert hat sich 2007 die neue Samstagabendshow «Happy Day». Die vielseitige Ausrichtung des Unterhaltungsprogramms zeigt sich auch in neuen Eventformaten wie «Stunthero» oder «Chor auf Bewährung» und in Sommerspecials wie «Donnschtig-Jass» oder «bsuech in»."
Wer erinnert sich noch an Stunthero? Ja, genau, da wollten doch ganz normale Schweizerinnen und Schweizer raus aus dem Alltag und etwas aus sich machen, siehe Blog vom 12. September 2007.
Fazit: Viel Eigenlob des Schweizer Fernsehens. Frage: Stimmt ihre Einschätzung? Schreib Deine Meinung dazu im untenstehenden Kommentarfeld.
Fotos: Copyright SF/Oscar Alessio