: Immer jünger und hemmungsloser – das Bild der sexuell entfesselten Jugend ist allgegenwärtig. Es verleitet zur Nachahmung und sorgt für Verwirrung. Wie «geil» muss das Aussehen sein, wie schamlos das Benehmen, wie wild der Sex?
In DOK erzählen Jugendliche, wie sie im Durcheinander von Fiktion und Realität ihre Sexualität entdecken. Die Kamera beobachtet sie dabei auf der Suche nach dem Glück.
Ihre Sprache, ihre Kleidung und ihr Lebensstil zeugen davon. Sie geraten dabei leicht in Konflikt mit ihrer keimenden persönlichen Sexualität. Nicht alle sind schon mit 13 reif für das erste Mal, nicht alle suchen schon mit 14 Sex wie im Porno, und die meisten haben auch noch mit 15 erst eine vage Vorstellung von ihren Wünschen.
Das ist weder einfach noch selbstverständlich. «Die Sexualisierung der Gesellschaft hat nicht dazu geführt, dass Jugendliche offener über ihre Probleme reden!», sagt Eveline von Arx, Aufklärerin der Nation und «Herzschmerz»-Beraterin beim Blick.
Warum das so ist und was sie sonst noch weiss über die sexuelle Befindlichkeit der Schweizer Jugend, erklärt sie in diesem DOK. Ihre Analysen ergänzen die Porträts der Jugendlichen.
Elf Jugendliche erzählen vor der Kamera über ihr Puff mit Sex und Liebe.
Sie tun das mit beeindruckender Offenheit. So reden sie über das erste Mal, über Sex ohne Bindung, über «Aufreissen» und «Abschleppen», über Ängste und Sehnsüchte. Die Jüngste von ihnen ist 13, der Älteste 18. Die meisten sind heterosexuell, einer ist homosexuell. Einige sind noch unberührt, andere schon abgebrüht.
Es gibt unter ihnen Singles und eine Mutter, frisch Verliebte und unglücklich Suchende. Die Jugendlichen lassen sich mit der Kamera an die Schauplätze begleiten, wo sie sich vergnügen, Sex und Liebe suchen – und manchmal auch finden.
Sendetermin: Donnerstag, 4. Juni 2009 um 20.05 Uhr auf SF 1 in DOK
Wiederholungstermine der Sendung DOK finden Sie
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Bild: Copyright SF/Merly Knörle