Sascha Baron Cohen treibt es mal wieder zu bunt. Nachdem er uns im Jahre 2006 schon mit Borat schockte und so auch die Lachmuskeln anregte, setzte er noch eins drauf mit Brüno.
Cohen spielt einen superschwulen österreichischen Modejournalist und provoziert so die Menschen in seiner Umgebung.
Nur um
ein paar Beispiele zu nennen:
- Er kauft (!) sich, wie Brad Pitt und Angelina Jolie, eine afrikanisches Baby und geht damit in eine Talkshow.
- Oder geht Brüno auch in das Versteck der Al-Aqsa und spricht bzw. provoziert dort den Chef.
(Nur zum erklären: Al-Aqsa ist eigentlich das gleiche wie Al-Qaida)
- Sasche Baron Cohen geht in dieser Realsatire sehr stark an die Grenze des guten Geschmacks und tut aber auch wirklich alles um zu provozieren.
Meine Meinung:
Es gibt sicherlich genug Menschen, die diesen Film geschmacklos finden. Doch was tut Cohen in diesem Film? Er zeigt uns was in der Welt läuft.
Madonna kauft sich ein Baby - so tut er es auch. Doch über ihn ist man brüskiert.
Er spielt einen homosexuellen Mann und zeigt uns, wie verhasst sie in Amerika noch sind.
Sicherlich ist Brüno nichts für schwache Nerven, eher etwas für solche die den schwarzen Humor mögen und Tatsachen ins Auge sehen können.
Im Film Brüno sehen wir vieles, was in der Realität passiert. Er brachte es nur auf die Kinoleinwand.
Foto: Ascot Elite Entertainment Grou