Seit dem 6. August läuft der neue Film von Stephen Sommers in den Schweizer Kinos. Liebe Männer, tut euren Frauen den Gefallen und lasst sie zu Hause. Schnappt euch für diesen Kinobesuch unbedingt einen Haufen Freunde und Popcorn.
Handlung:
Wir schreiben das Jahr 2019: Waffentechnik und Verteidigungssysteme haben eine neue Ebene erreicht, die Nano-Technologie. Weltgrösster Waffenhersteller MARS macht sich diese neue Technik zu Nutze. Zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern stellten sie Sprengköpfe mit steuerbaren Nano-Teilchen her, welche ganze Städte in Schutt und Asche legen können. Natürlich hat so eine neue Entwicklung Erfolg im Waffen-Business.
Und so ist es die Aufgabe vom Militär, den Koffer mit den Sprengköpfen sicher und rechtzeitig zum neuen Besitzer zu bringen. Captain Duke Hauser - Channing Tatum - und dessen Kumpel Ripcord - Marlon Wayans - sind mit an Bord und live dabei, als ihr Transporter attackiert wird. Ganz klar, die Diebe wollen die Raketen. Gerettet werden die zwei Soldaten dann aber von einer geheimen Spezialeinheit, genannt G.I. Joe.
Nach einer kurzen Einführung in die weiterentwickelte Technik der Joes sind Duke und Ripcord Teil des Teams. Zusammen mit Hüne Heavy Duty - Adewale Akinnuoye-Agbaje - dem stillen Ninja Snake Eyes - Ray Park - und Scarlett - Rachel Nichols. Gemeinsam nehmen die Joes den Kampf gegen ihre Feinde auf...
Trailer by Youtube
Meine Meinung:
Trotz meiner Vorliebe für derartige Filme, war mir bereits nach fünf Minuten klar, dass ich wohl eher nicht zum Zielpublikum zähle. Der Bösewicht gespielt von einer scharfen Lady im Leder-Outfit, Explosionen die sich nicht an Händen und Füssen abzählen lassen, und harte Jungs mit noch härteren Waffen. Was mir allerdings nicht die Laune verdarb. Zwar amüsierte ich mich mit der Zeit viel mehr an der Machart des Filmes, als an der laschen und durchschaubaren Story.
Schade fand ich allerdings die Darstellung der Frauen. Ohne Reiz geht's wohl doch nicht: Tarnanzug mit Ausschnitt, Motorradfahrt mit Helm und sonst nur hautenge Klamotten oder Kampfanzug mit Blickfang unterhalb des Halses. Leider fand ich nach dem Verlassen des Kinos mehr Fehler als Freude am Film. Als am Nordpol eine riesige Eisschicht weggesprengt wurde und diese anschliessend in dunklem Meer versank, konnte ich nur den Kopf schütteln. Das Hollywood-Filme physikalisch Unmögliches zeigen, war mir schon lange bewusst aber, seit wann sinken Eisplatten?
Fazit:
Dadurch, dass ich über den Film mehr lachen als staunen konnte, gibt's ganz klar eine 6 auf einer Skala von 1-10. Hätten Schauspieler Channing Tatum und Dennis Quaid nicht zu den Hauptdarstellern gehört, wäre die Bewertung wohl unter 5 gefallen. Wer auf Geballere, scharfe Frauen und wenig Logik steht, der wird sich mit G.I. Joe - Rise of Cobra einen Gefallen tun.
G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra, Originaltitel: G.I. Joe: The Rise of Cobra, USA / 2009, 107 Minuten, Verleih: Universal Pictures, Kinostart: 6. August 2009