Die Kontrollierte Drogenabgabe Bern (Koda) wurde 1995 als Reaktion auf die zunehmende Verelendung in der offenen Drogenszene ins Leben gerufen.
Im Mittelpunkt des Films stehen vier ehemalige Junkies, welche die Drogenabgabe in Anspruch nahmen. Der Bogen des Films reicht von ihrem damaligen Leben auf der Gasse über ihren Eintritt ins Koda-Programm bis zu ihrem Alltag heute.

Michel lebt heute drogenfrei, macht Steinkunst, betreibt eine Galerie und Bar und will sich um seinen kleinen Sohn kümmern.
Evelyn bezieht seit elf Jahren immer noch ihre tägliche Heroinspritze im Koda-Programm. Sie ist aber integriert und leitet die Küche und den Einkauf einer Genossenschaftsbeiz. Ihre Freizeit gilt der Musik. Evelyn leidet unter ihrer Einsamkeit.
Markus ist angehender
Tauchlehrer, seit elf Jahren HIV-positiv und zurzeit drogenfrei. Er versucht, den Spagat zwischen Krankheit und Tauchleidenschaft zu schaffen. Markus leidet an seinem jahrelangen, krankheitsbedingten Singledasein.
Susanne hat ihren grössten Wunsch, jenen nach einer eigenen Familie, endgültig aufgegeben.
Sie vermisst noch nach elf Jahren ihren verstorbenen Partner. 
Susanne ist weg vom Heroin, aber Alkoholikerin und methadonabhängig. Die Vergangenheit hat bei allen vier ehemaligen Junkies mehr oder weniger Spuren hinterlassen. Michel, Evelyne, Markus und Susanne – in ihnen allen
wirkt das Gift physisch und psychisch nach, doch das Leben von ihnen allen ist seit der Heroinabgabe ein anderes geworden.
Sendetermin: am 14. September 2009 um 22.50 Uhr auf SF 1
Wiederholungstermine finden Sie:
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Bilder: Copyright SF