Kurt Aeschbachers Gäste sind erste Wahl: Corine Mauch ist nicht nur die erste Frau an der Spitze der Stadt Zürich, sondern auch die Erste, die sich offen zu ihrer Homosexualität bekennt. Der mongolische Schamane Galsan Tschinag wirkt als Stammesoberhaupt der Tuwiner. Nils Althaus ist auf der Bühne und im Film die Nummer 1 in Sachen Sympathie. Und Michael Rhonheimer baut Geigen, die besser klingen als eine Stradivari.
Corine Mauch
ist eine First Lady der besonderen Art. Als Stadtpräsidentin von Zürich regiert sie die grösste Stadt der Schweiz. Privat ist sie seit 15 Jahren mit einer Frau liiert. Die gebürtige Aargauerin Corine Mauch verbrachte ihre Jugend teils in den USA, teils in der Schweiz.
An der ETH Zürich hat sie mit einem Diplom für Agrarökonomie abgeschlossen.
Galsan Tschinag
ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwiner, eines Volksstamms in der Mongolei. Im Alter von fünf Jahren wurde der Schriftsteller dank seiner Fähigkeiten zum Schamanen ausgebildet.
Der in Deutschland studierte Germanist sieht sich in erster Linie als Ernährer seines Stammes, den er in einer Karawane von Sibirien aus in seine mongolische Heimat geführt hat.
Nils Althaus
ist Liedermacher und Schauspieler, beides mit viel Herzblut – und dennoch mit grosser innerer Zerrissenheit. Denn der studierte Biochemiker ist überaus neugierig auf alles Neue.
Die grösste Beständigkeit in seinem Leben ist sozusagen die Unbeständigkeit. Momentan erlebt der 28-jährige Berner die glücklichste Zeit seines Lebens.
Michael Rhonheimer
reicht Stradivari das Wasser. Der Geigenbauer stellt vier bis fünf Violinen pro Jahr her. Eine davon schlug in einem Blindtest sogar die Diva aller Streichinstrumente. Als Ausgangsmaterial dient dem Badener ausschliesslich hochwertiges Fichtenholz von einem geheimen Ort im Bündnerland.
Trotzdem mache das Holz alleine nicht die gute Geige aus, weiss der Meister.
Sendetermin: Aeschbacher - 14. Januar 2010, 22.20 Uhr, SF 1.
Wiederholungstermine der Sendung Aeschbacher finden Sie
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