: Was Michael Jackson in Neverland zurückliess... Wenige Wochen vor Michael Jacksons Tod erhielt der Schweizer Starfotograf Henry Leutwyler den Auftrag, in der leer stehenden Ranch Neverland die Besitztümer zu fotografieren, die der King of Pop zurückgelassen hatte.
Diese letzten Spuren Jacksons in seinem früheren Refugium hielt Leutwyler in einem nüchternen Katalog von präzisen Bildern fest. Und schuf damit eine Dokumentation der abgründigen Traumwelt des Superstars.
Nicole Salathé trifft Dällebach-Kari-Darsteller Hanspeter Müller-Drossaart Wenn Publikumsliebling Hanspeter Müller-Drossaart auf der Thuner Seebühne die Hauptrolle im Dialektmusical «Dällebach Kari» spielt, tritt er auch gegen die Macht der Erinnerung seines Publikums an.
Denn Walo Lüönds Filminterpretation und Mani Matters Ballade von Dällebach sind fest verankertes Volksgut. Nicole Salathé befragt den Schauspieler nach Motivation, Ängsten und Strategien rund um die Rolle des Berner Coiffeurs und Stadtoriginals.
Völlig losgelöst – warum Künstler Christian Waldvogel die Erddrehung überwinden wollte Für einen Moment von der Erddrehung unabhängig um die Sonne kreisen – dies ist das verrückte Projekt des Künstlers Christian Waldvogel. Dazu benötigte er ein Vehikel, das ihn bis an die Überschallgrenze brachte.
«Kulturplatz» war dabei, als Waldvogel an Bord eines Tigers der Schweizer Luftwaffe auf spektakuläre Weise sein künstlerisches Projekt und gleichzeitig einen Bubentraum realisieren konnte.
Denkmäler im Scanner – wie Weltkulturerbe für die Ewigkeit konserviert wird Was in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen wird, gilt als besonders erhaltenswert. Doch auch diesem baulichen, landschaftlichen und kulturellen Erbe drohen Erosion, Verwitterung und Naturkatastrophen.
Die gemeinnützige Organisation Cyark hat die Aufgabe angepackt, weltweit bedeutendes Kulturerbe in einer virtuellen
Sicherheitskopie zu archivieren.
«Kulturplatz» zeigt, wie das Präsidentendenkmal am Mount Rushmore eingescannt wurde.
Briefträger der Natur – Franz Huemer und seine hellsichtigen Wurzelskulpturen Traumatisiert von Kriegsgefangenschaft und Psychiatrie begann der 1924 geborene Franz Huemer Mitte der 1950er-Jahre, in der Natur verborgene Zeichen zu erkennen. Es trieb ihn, sie zu entschlüsseln und sichtbar zu machen.
Huemer schält und schnitzt aus Wurzelholz Figuren und Szenen der christlichen und heidnischen Überlieferung. In seinem
Schaffen vermischen sich Visionen und Glauben, Leben und Wahn zu einer rätselhaften und teils esoterischen Weltdeutung von grosser Faszinationskraft.
Die Banditen am Neumarkt Zürich – eine Operette über das ganz legale Böse In Jacques Offenbachs «Opéra bouffe» sind die Räuber nett, kultiviert und erfolglos – die echten Banditen sitzen in den Teppichetagen von Wirtschaft und Politik. Ein Stück wie massgeschneidert auf die heutige Aktualität von zwielichtigen Finanzgeschäften.
«Kulturplatz» beobachtet die Wirkung dieser Spielanlage auf das Premierenpublikum im Theater am Neumarkt.
Aufgefallen – Jeanne Herschs einziger Roman erweist sich als Schlüsselwerk ihres Lebens Neben dem viel beachteten philosophischen Werk der streitbaren und umstrittenen Genferin Jeanne Hersch blieb ihr einziger Roman «Erste Liebe» fast unbemerkt.
Nun zeigt der Literaturkritiker Charles Linsmayer auf, dass die Philosophin in diesem Buch ein Stück des eigenen Lebens verarbeitete: eine tragische Liebesgeschichte.
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