(SF) Das Schweizer Fernsehen greift in der «DOK»-Serie sieben Kriminalfälle auf, die eine der sieben Todsünden als Tatmotiv haben. SF 1 zeigt die
.
In «
Kriminalfälle – Die 7 Todsünden» zeigt das Schweizer Fernsehen sieben Kriminalfälle, die zu einer der sieben Todsünden passen.
Die Fälle werden packend, aber nicht reisserisch erzählt. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie werden habgierige, triebgesteuerte oder träge Menschen zu Verbrechern oder Mördern, welche inneren Zwänge oder sozialen Rahmenbedingungen bewirken, dass sündige Laster zu schweren Straftaten führen?
Strafrechtsprofessor Christian Schwarzenegger ordnet die Fälle juristisch ein und erläutert, was die sieben Todsünden mit dem Strafrecht der heutigen Zeit zu tun haben.
Die Filme im Überblick: Die Trägheit des Pitbull-Halters. Ein Film von Fiona Strebel, 8. Juli 2010
Trägheit: Ein Film über den Tod des sechsjährigen Süleyman, der in Oberglatt von drei Pitbulls angefallen wurde.
Habgier und die bösen Folgen.Ein Film von Hansjürg Zumstein, 15. Juli 2010
Habgier: Tausende von Schweizern, vor allem in der Innerschweiz, investierten vor 15 Jahren in das Schneeballsystem des European Kings Club.
Wollust unter der Soutane.Ein Film von Michael Hegglin, 22. Juli 2010
Wollust: Ein Film über den Missbrauch von Buben durch Priester in der Ostschweiz.
Heiliger Zorn im Vatikan.Ein Film von Roland Huber, 29. Juli 2010
Zorn: Der Mord am Kommandanten und seiner Ehefrau im Vatikan durch einen Schweizer Gardist.
Tödliche Eifersucht. Ein Film von Denise Langenegger, 5. August 2010
Neid, Eifersucht: Ein Vater bringt in einem Dorf im Bernbiet seine Ehefrau und einen seiner Söhne um, der andere Sohn überlebt schwer verletzt.
Der Todesraser.Ein Film von Denise Chervet und Ruth Pierce, 12. August 2010
Völlerei, Masslosigkeit: Ein 15-jähriges Mädchen überquert im Kanton Aargau eine Landstrasse. Sie wird von einem Porsche erfasst und stirbt.
Eine Todsünde kommt selten allein.
Ein Film von Roland Huber, 19. August 2010
Hochmut, Eitelkeit: Ein Aargauer Bodyguard, der seinen eigenen Geldtransporter überfällt und über zehn Millionen Franken erbeutete. Kurze Zeit später fliegt er auf, weil er im Milieu von St. Pauli in drei Tagen über 50‘000 Franken verprasste.
Bild: Copyright SF