versucht die neue Sendung «Tonspur - der Soundtrack meines Lebens». Eine bekannte Persönlichkeit erstellt eine Liste mit Musiktiteln, die sein oder ihr Leben geprägt haben. Gast in der ersten Folge ist Yello-Komponist Boris Blank. Nina Brunner erfährt im Gespräch mit dem Gast, was hinter diesen Musiktiteln steckt. Und parallel dazu rätselt ein «Profiler»-Team um Tamara Conniff, Tim Renner und Reto Bühler was für ein Mensch sich dahinter verbirgt. Mehr dazu findet sich auch unter www.tonspur.sf.tv.
Boris Blank wurde anfangs der 1980er-Jahre zusammen mit Dieter Meier als Yello weltbekannt. Der 1952 in Zürich geborene Musiker ist ein passionierter Experimentalist, der jahrelang tüftelt, ausprobiert und aus einem Sammelsurium von Musikfragmenten, Klängen und Geräuschen seinen eigenen, unverkennbaren Stil kreiert. Der «Innovator of Sound» hat es zum international angesehenen Musikpionier im Bereich der elektronischen Musik geschafft.
Blank ist Impulsgeber für bekannte DJs, Produzenten und zahlreiche Fans der elektronischen Musik.
In «Tonspur» erzählt Boris Blank von den Anfängen seiner Musikkarriere, wie er welche Klänge findet und verarbeitet und weshalb die Black Eyed Peas auf seiner Liste stehen.
Ausgangspunkt der neuen Sendung «Tonspur» ist eine vom Gast erstellte «Playlist» von rund acht Musiktiteln, die ihn berührten, begleiteten, Geschichten aus seinem Leben erzählen. Dieser Playlist nimmt sich dann ein dreiköpfiges «Profiler»-Team an, ohne zu wissen, wer dahinter steckt: Tamara Conniff (USA/Schweiz), Tim Renner (Deutschland) und Reto Bühler (Schweiz) kommen dem bekannten Unbekannten näher, indem sie sich auf dessen «Tonspur» machen.
Hat sich da jemand zum Beispiel Jimmy Cliffs «You can get it if you really want» zum Lebensmotto gemacht? Warum setzt Boris Blank Elvis´ «Fever» auf seine Liste? Was für eine Person mag die Jackson 5 und gleichzeitig «The Pot» von Tool? Und wer wagt es, Heintjes «Heidschibumbeidschi» auf seine Liste zu nehmen?
Nina Brunner unterhält sich mit dem Gast über «seine» Musik. So erfährt der Zuschauer andere, oft unerwartete Aspekte aus seinem Leben. Und dazwischen immer wieder Clips und Konzertausschnitte der ausgewählten Titel, die auch beim Zuschauer Erinnerungen wach werden lassen.
Am Ende von «Tonspur» entsteht bei den Profilern ein «Phantombild» des Gastes. Dieses birgt so manche Überraschungen in sich so manche Überraschungen in sich.
Bild: Copyright SF