: Von Mitte Juli bis Ende August ist das «Fernweh»-Team jeweils am Freitagabend in der Karibik unterwegs. Mona Vetsch begibt sich auf eine abenteuerliche Reise voller
Gegensätze abseits der bekannten Klischees des Inselparadieses. Sie dokumentiert, wie die Bewohner von Montserrat neben einem aktiven Vulkan leben, steht am J’Ouvert in Trinidad mitten in einer rauschenden Karnevalsparty, trifft auf Kommunismus in Kuba und Kapitalismus in Sint Maarten und besucht die leidgeprüften Menschen von Haiti.
Die siebenteilige Reisereportage «
Fernweh – Karibik» startet kurz nach Mitternacht am J’Ouvert in Trinidad. Mehr als zwei Millionen Menschen feiern zu peitschenden Rhythmen zwei Tage lang die grösste Party der Welt.
Aber Port of Spain, die Hauptstadt von Trinidad und Tobago, ist nicht nur am Karneval ein «Melting Pot» – ein Schmelztiegel der Kulturen: Inder, Engländer, Spanier, Afrikaner, Chinesen; Muslime, Juden, Hindus, Christen leben in diesem karibischen Babel friedlich zusammen – als Summe einer blutigen und bewegten Geschichte.
Trinidad und Tobago ist das Tor zur Karibik, und das Zauberwort hier heisst «Liming» – ein Begriff, der im Duden fehlt und umschreibt, was für viele Menschen den Reiz der Karibik ausmacht:
Abhängen, durchatmen, alles vergessen, was nach Stress und Hektik tönt. David St. Clair führt Mona Vetsch zu den schönsten Stränden der Insel und erteilt ihr die ersten «Liming-Lektionen».
Ein paar Strände weiter gibt es ein nächtliches Naturspektakel zu bewundern: In Grand Rivière im Nordosten von Trinidad kommen von März bis Juli jede Nacht über zwei Meter grosse Lederschildkröten an Land, um ihre Eier am Strand zu vergraben.
Mit spannenden Geschichten, unerwarteten Erlebnissen und spontanen Begegnungen dokumentiert Mona Vetsch zusammen mit den «Fernweh»-Reportern die Karibik in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit: Auf Tobago, der kleinen Schwesterinsel von Trinidad,
besucht Beat Häner ein verrücktes Ziegenrennen und setzt dabei auf das «falsche Pferd».
Reto Brennwald wird von Lord Glenconner empfangen. Der exzentrische Adlige kaufte in den 1950er-Jahren die Insel Mustique und verwandelte sie in eine internationale Jetset-Destination. Auf der Privatinsel verbringen heute Topstars wie Mick Jagger oder Elton
John ihre Ferien.
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