: Im August 1912 wird das deutsche Schiff Herzog Ernst vor Spitzbergen zwischen Kap Platen und dem Nordkap vom Eis eingeschlossen. An Bord ist der Polarforscher Herbert Schröder-Stranz. Der ehemalige Offizier träumte schon seit Jahren von der Durchquerung der Nord-Ost-Passage.
Am 15. August 1912 lässt sich der Deutsche mit drei Kameraden auf einer gewaltigen Scholle absetzen, um mit Hundeschlitten, Kajaks und einigen Vorräten bis nach Cross Bai an der Westküste zu gelangen. Ein Selbstmordkommando: Ihre Spur verliert sich irgendwo im Eismeer.
Kurz darauf setzt sich eine zweite Gruppe ab, in der Hoffnung, der weissen Hölle zu entkommen.
Drei Rettungskommandos machen sich in den folgenden Monaten auf, nach den Schiffbrüchigen zu fahnden. Nur sieben Teilnehmer der Erkundungsfahrt durch die Arktis können gerettet werden.
Fast hundert Jahre nach dem Verschwinden der wagemutigen Truppe folgt der Abenteurer Arved Fuchs den Spuren der Stranz-Expedition.
Er will das mysteriöse Verschwinden der Männer rekonstruieren.
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