: Ein Schleudertrauma kann für die Betroffenen die Hölle bedeuten. Die
Versicherungen bezahlen Milliarden für Arbeitsausfall, Anwalts- und Arztkosten.
Damit soll jetzt Schluss sein, fordern die Kritiker der Schweizer «Schleudertrauma-Kultur». Weil in den meisten Fällen keine Verletzung der Halswirbelsäule nachgewiesen werden könne, seien die Schmerzen andern Ursprungs und als Folge persönlicher, sozialer oder beruflicher Probleme zu sehen. Somit entfalle auch das Anrecht auf finanzielle Abgeltung.
Die Schleudertrauma-Patientinnen und -Patienten sind entrüstet. Wie weiter im Streit um Wahrheit und Geld? Unter der Leitung von Christine Maier diskutieren:
- Evalotta Samuelsson, Präsidentin Schleudertraumaverband
- Caroline Bono, Schleudertrauma-Patientin, Rechtsanwältin/Mediatorin SVM/BAFM
- Peter Neuweiler, Schleudertrauma-Patient, Unternehmer
- Erwin Murer, Professor für Sozialversicherungsrecht Universität Freiburg
- Rolf P. Steinegger, Rechtsanwalt
- Andreas Siegenthaler, Oberarzt Schmerztherapie Inselspital Bern
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