
(SF) Am
Montag, 25. Oktober 2010, 22.55 Uhr, SF 1: Familie Egloff ist eine ganz normale Schweizer Patchworkfamilie: Die Kinder Jonathan, Noëmi, Beryl und Orson, heute zwischen 13 und 21 Jahre alt, und die Eltern Meret, ausgebildete Ärztin, heute Tanz- und Trommellehrerin, sowie ihr zweiter Mann Michael, von Beruf Kommunikationsberater. Seit 15 Jahren filmt sich
die Familie Egloff immer wieder selbst und erzählt somit rückblickend und humorvoll, wie die vier Kinder aus zwei Ehen gross wurden. Dieter Gränicher zeigt in seinem «
DOK»-Film, wie sie ihren Weg als junge Erwachsene suchen und wie das Ehepaar Egloff mit sich selbst, den Kindern, Katzen und Konflikten umgeht.
Dadurch, dass sich die Egloffs über so einen grossen Zeitraum selbst gefilmt haben, sind Aufnahmen entstanden, welche eine grosse Direktheit erlauben. So sieht man Beryl vom Säuglings- bis ins Pubertätsalter mit 15. Die Eltern erzählen im Rückblick, wie die Integration der beiden Kinder aus erster Ehe von Meret in die neue Familie verlief, wie sich die Kinder zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickeln, und wie sie als Ehepaar mit Schwierigkeiten umgehen.
Angesichts der ökonomischen Krise werden Spannungen zwischen Meret und Michael spürbar, und der Konflikt zwischen den beiden über die finanzielle Situation der Familie wird offen ausgetragen.
Der Film gibt authentische Einblicke in das ganz normale und bunte Familienleben mit seinen Höhen und Tiefen. Ein Alltag in allen Farben, in einem grossen Haus in Zürich.
Der Filmemacher Dieter Gränicher hat diese spontanen Alltagsszenen mit seinen eigenen, über Jahre gemachten Aufnahmen zu einer lebendigen Langzeitstudie einer kinderreichen Familie von heute verwoben.
Bild: Copyright SF