: Kurt Aeschbachers Gäste sind rastlos: Paul Riniker mausert sich vom Meister des Dokumentarfilms zum Kinoregisseur – und dies im Alter von 64 Jahren. Die Familie Beti arbeitet seit Generationen für die Bernina-Bahn. Herbert Dietrich leidet unter dem Restless Leg Syndrom. Und das Leben von Choreograf Viet Dang bewegt sich
unaufhörlich zur Musik.
Paul Riniker hat 30 Jahre lang das einheimische Dokumentarfilmschaffen geprägt, bevor er sich an die filmische Fiktion wagte. Am 28. Oktober 2010 liefert er mit «Sommervögel» sein Kinodebüt als Jungfilmer, wie sich der 64-Jährige scherzhaft nennt. Eine junge Liebe, von der man hoffentlich noch viel hören wird.
Familie Beti arbeitet seit vier Generationen für die Bernina-Bahn – seit sich der Urgrossvater in den Dienst der höchsten ganzjährig betriebenen Bahn stellte. Sogar der jüngste Spross kann mit seinen sieben Jahren bereits jeden Zug der Linie beim Namen nennen.
Herbert Dietrich leidet unter dem Restless Leg Syndrom – einer Krankheit, welche die Betroffenen durch die Hölle gehen lässt. Unbeschreibliche Schmerzen lassen Beine und Arme rastlos werden, die Leidtragenden kommen kaum mehr zur Ruhe. Erschöpfungszustände und der
anhaltende Schmerz verunmöglichen ein normales Leben.
Viet Dang ist der Schrittmacher der Schweizer Tanzszene. Seine Choreografien finden sich in jedem hiesigen Musikvideo, und seine öffentlichen Dancemobs sorgen für erstaunte Gesichter. Denn Viets Tanzsprache ist global, so international wie er selbst. Und das, obwohl ihm seine vietnamesischen Eltern anfänglich jede Bewegung zur Musik verbieten wollten.
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