: Vor einer Woche ist der verwahrte Sexualstraftäter und Frauenmörder Jean-Louis B. während eines begleiteten Freigangs geflüchtet. Vier Tage später hat sich der gemeingefährliche Wiederholungstäter gestellt.
Warum wurde ihm überhaupt ein Freigang aus "humanitären Gründen" gewährt? Ist der Fall Jean-Louis B. ein Einzelfall? Werden Täter in der Schweiz verhätschelt? Werden ihre Interessen über das Wohl der Gemeinschaft oder der Opfer gestellt?
Unter der Leitung von Christine Meier diskutieren:
- Jeannette Brumann, Mutter der 1993 ermordeten Pascale Brumann
- Nicole Dill wurde 2007 von ihrem Partner entführt, vergewaltigt, niedergeschossen; im Nachhinein erfuhr sie, dass er ein verurteilter Mörder war
- Peter Holenstein, Publizist, Buchautor unter anderem über den Sexualverbrecher Werner Ferrari
- Christoph Neuhaus, Justizdirektor Kanton Bern
- Frank Urbanick, Psychiater, Leiter Psychiatrisch-Psychologischer Dienst Kanton Zürich
- Hans Zoss, Direktor Anstalten Thorberg Kanton Bern, Theologe
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